Tag 3

Mein Hals tut weh. Und heute Mittag hatte ich dann ähm…Verdauungsbeschwerden. Kurz danach rief mich eine Dame vom Gesundheitsamt an und fragte mich, wie es so geht. Ich erzählte ihr das und sie meinte, dass sei typisch für Corona. Vor allem das mit der Verdauung. Ich soll unbedingt nochmal testen.

Maaaan. Das gute am Telefonat war, dass sie notiert hat, dass ich bereits seit Mittwoch Kopfschmerzen habe. Falls ich doch noch einen positiven Test bekomme, dann zählt auch der Mittwoch als Stichtag für die Quarantäne. Immerhin etwas.

Ansonsten war es heute entspannt, ich musste nicht arbeiten und konnte mich so gemächlich den Kindern und dem Haushalt widmen. Mittags hab ich ne Stunde lang gearbeitet, mir war gerade langweilig und damit konnte ich reinholen, dass es am Mittwoch wirklich unrund lief.

Btw – wenn ich Querdenker wäre und Corona grundsätzlich für harmlos – was würde mich denn jetzt noch an einer Coronaparty hindern, wenn ich danach wieder alles machen darf?

Tag 2

Der Test war zum Glück negativ, allerdings fühle ich mich heute echt nicht gut. Schon direkt nach dem Aufwachen hatte ich Kopfschmerzen, sonst allerdings nix. Montag soll ich den Test wiederholen.

Meine Mama war gerade für mich einkaufen, es hatte schon was, die volle Kiste hochzutragen, insbesondere weil sie ein paar Leckereien mit rein gelegt hat.

Homeoffice und Kinderbetreung lief heute echt gut, ich glaube gestern war ich einfach zu sehr durch den Wind, aber heute wusste ich schon, was mich erwartet. Die Kinder haben gespielt, zwischendurch habe ich ihnen ein paar Aufgaben aus dem Vorschulheft gegeben, wir haben zusammen gegessen und jetzt sind sie im Garten und ich hänge matschig auf dem Sofa rum. Doch Corona?

Homeoffice wäre allerdings nix für mich. Klar ist es praktisch, wenn man das mal machen kann und man bei einem Handwerkertermin oder so nicht frei nehmen muss. Aber ich hab zu Hause einfach so keine Lust auf die Arbeit. Im Büro ist das anders, da denke ich gar nicht drüber nach und irgendwie vergeht die Zeit auch viel schneller. Außerdem ist mein Arbeitsplatz natürlich – trotz Büro und zweitem Bildschirm – nicht annähernd so komfortabel wie der im Büro. Mein Mann hat so nen doofen Gesundheitshocker und ich war zu blöd, den für mich passend einzustellen. So kam ich mit den Beinen nicht an den Boden und jetzt tun mir die Oberschenkel weh.

Heute regnet es, da macht es mir gar nix aus eingesperrt zu sein.

Quarantäne

Na toll, jetzt hat es mich auch erwischt. Am Freitag habe ich meine Schwester getroffen und die wurde jetzt positiv getestet. Bis 14.05 bin ich jetzt in Quarantäne – wenn ich ebenfalls positiv bin, dann entsprechend länger.

Ich halte mich seit einem Jahr an die Maßnahmen und hatte – bis auf Familie – lediglich zu einer Freundin Kontakt. Da unsere Kinder aber zusammen in der Kita sind, hängt man im Falle einer Quarantäne aber eh gemeinsam drin. Auch das Treffen am Freitag war im grünen Bereich, sie, ihr Freund und ich. Aber naja, hilft nix.

Heute habe ich mich dann auch im Homeoffice, Kinderbetreung und Haushalt versucht. Schnell die Waschmaschine angeworfen, Spülmaschine ausgeräumt, Brote geschmiert und Suppe gekocht. Zwischendurch schnell zum Testen gefahren…

Normal?

Ich versuche meine Kinder immer auch an der langen Leine zu haben, ich will sie nicht ständig beglucken und ich denke, wenn sie nix dürfen, dann lernen sie auch nix. Das fing schon an als sie ganz Mini waren – klar guckt man manchmal, wie das Kind auf dem Klettergerüst rumturnt und will schon was sagen, aber dann atmet man halt mal tief durch und lässt sie machen. Mir wird manchmal auch ganz anders wenn der Kleine mit dem Rad rumdüst, aber ich kann ihm ja das Radfahren nicht verbieten. Der Große will auch immer mehr selbständig machen und so haben wir angefangen, dass er alleine zur Oma laufen darf, sie wohnt ca. 500 m entfernt. Natürlich erlauben wir das nur, weil wir ein grundsätzliches Vertrauen in ihn haben. Er guckt zuverlässig beim Straße überqueren, er würde nicht woanders hinlaufen und unterm Strich ist dort nicht viel Verkehr. Und ab September wird er auch alleine zur Schule laufen und da finde ich es gut, wenn er schon etwas Erfahrung hat.

Neulich waren wir spazieren, der Große wollte noch auf einen Spielplatz. Wir nicht, da wir komplett durchgefroren waren. Ich habe ihm also erlaubt noch ne Viertelstunde (er sollte quasi zum nächsten Glockengeläut nach Hause kommen) zum Spielplatz gegenüber zu gehen. Dieser ist von unserem Haus nicht einsehbar, er muss aber nur einmal über den Friedhof laufen, um daheim zu sein. Freunde von uns mit älteren Kindern fanden das voll schlimm und meinten, sie hätten das ihren Kindern in dem Alter nicht erlaubt. Ich fand es nicht schlimm, wir wohnen schließlich nicht in einem Brennpunkt und es ging, wie gesagt, um eine Viertelstunde. Die Tochter von diesen Freunden, 17 Jahre alt, ist entsprechend unselbständig, alles muss Papa für sie machen. Er kommt mit zu Bewerbungsgesprächen und regelt alles rund um den Führerschein. Ganz ehrlich, sowas will man doch auch nicht…

Letztendlich gibt es zwei Dinge, vor denen ich echt Schiss habe und das ist Wasser und Straßenverkehr. Das verzeiht einfach keine Fehler.

Eine andere Freundin von mir ist das genaue Gegenteil. Davon abgesehen, dass ihre Kinder echt rotzfrech sind, ist selbst ihr Vierjähriger allein unterwegs und das stundenlang. Ich war einmal dabei als er fast mit dem Roller in ein Auto gefahren wäre und neulich musste meine Schwiegermutter eine Vollbremsung hinlegen, weil das ach so selbständige Kind plötzlich auf die Straße gerannt ist. Unfälle können passieren, aber bei ihm denke ich manchmal, es ist eher ein Wunder, dass noch nix passiert ist. Zumal der ja alles mögliche anstellen kann. Er soll zwar in der Nachbarschaft bleiben, aber ein Bach ist nur nen Katzensprung entfernt und die Mutter würde erst mal ne ganze Weile gar nicht merken, dass ihr Sohn fehlt. Meine Freundin hingegen ist total stolz, dass ihr Sohn so selbständig ist. Ich hab ihn neulich an besagtem Bach eingesammelt. Sowas kann ich echt nicht verstehen und für mich ist das absolut fahrlässig.

Wahrscheinlich denkt jeder, dass er es richtig macht, sonst würde er es ja anders handhaben. Aber ich denke, dass wir nen ganz guten Mittelweg haben. Oder wie seht oder handhabt ihr das?

Was wir so machen…

Im Grunde genommen, ist mein Alltag gar nicht soooo anders als ohne Corona. Wir gehen ja abends nicht ständig aus und wir sind auch keine großen Urlauber. Ich gehe ganz normal ins Büro, mein Mann macht den Unterricht digital oder vor Ort, ist jedoch insgesamt an seinen ganz normalen Stundenplan gebunden. Die Jungs waren lang zu Hause, was zwar zu viel Unordnung führt, insgesamt aber gut machbar war, weil sie viel zusammen spielen und wir natürlich auch noch nix mit der Schule am Hut haben.

Aktuell sind sie gerade wieder zu Hause, die Zahlen sind mir gerade zu hoch und die Omas haben von sich aus Unterstützung angeboten. Sie sind zum Glück Kinder, die sich gut beschäftigen. Irgendwas sind sie immer am Werkeln. Sie malen und basteln auch selbständig, sind im Garten, um dort Fussball zu spielen… Ich glaube manchmal, dass es für sie auch ne tolle Zeit ist und sie sich da gerade auch gut entwickeln und einfach mal frei sind. Klar, im Februar waren sie dann fast 2,5 Monate zu Hause, da hab ich schon gemerkt, dass ihnen der Kindergarten jetzt wieder gut tut, aber so insgesamt habe ich schon das Gefühl, dass ihnen diese Zeit andere, gute Impulse gibt. Sie sind auch nochmal richtig eng zusammen gewachsen. Fernsehen tun sie, bis auf 20 Minuten am Abend, nicht. Allerdings greifen sie manchmal auf Hörspiele zurück, aber mei…

Sie spielen beide Fussball und der Große geht schwimmen, da jammern sie schon oft, dass das gerade nicht geht. Natürlich fragen sie auch immer wieder mal, wann wir mal wieder in den Zoo oder so gehen. Davon abgesehen, dass ich auch mal wieder Lust hätte, sowas zu machen, finde ich es auch schön, dass man nicht immer so nen Zwang hat, unterwegs zu sein. Die Kinder brauchen das gar nicht, die sind auch happy wenn sie den Tag einfach lässig angehen lassen können und sie finden da auch ganz anders ins Spiel, als wenn man ständig auf dem Sprung ist. Deshalb finde ich die Situation jetzt für uns als Familie nicht unbedingt nachteilig.

Klar, jedem fehlen bestimmte Sachen. Ich würde mich mal gerne wieder mit Freundinnen auf ein Bier treffen. Oder in den Skylinepark fahren oder mal zum Baden. Und klar hab ich Tage, an denen ich mal ziemlich angekotzt bin, aber so alles in allem ist es für uns eigentlich ganz ok.

Bibberla II

Ja, vielleicht schreibe ich irgendwann auch mal wieder über das anderes. Aber andererseits – worüber denn? Ist ja nicht gerade so, als ob ich derzeit viel erlebe.

Tja, leider hat sich dieses Thema, welches so euphorisch begonnen hat, danach ziemlich deprimierend entwickelt. Schon gleich beim rein setzen habe ich zwei Küken mit Durchfall gesehen. Eine Recherche ergab, dass das auch mal vom Stress kommen kann. Eine Stunde Autofahrt in einer Kiste und dann noch zwei menschliche Kükenmütter – wenn das kein Stress ist, weiß ich auch nicht.

Zwei Tage später der Schock – ein Küken lag morgens tot im Stall. Das kann wohl bei so kleinen Küken mal vorkommen. Wir prüfen nochmal die Temperatur, war alles gut.

Am nächsten Tag war das nächste Küken tot im Stall. Ein weiteres hing ziemlich durch. Ich rief bei einem Tierarzt an, da teilte man mir mit, man sei nicht für Hühner zuständig. Ich rief bei einer nahegelegenen Tierklinik an, die sind zwar theoretisch zuständig, aber praktisch ging ihnen das am Arsch vorbei. Sie meinten, ich kann die toten Küken einsenden, sonst kann man da auch nix machen. Der Vogeltierarzt hätte heute jedenfalls keine Zeit.

Das kranke Hühnchen haben wir dann mit einer Spritze gefüttert. Eine Recherche ergab, dass sie wahrscheinlich Kokzidien haben, eine Durchfallerkrankung, die für Küken üblich ist. Die meisten Futtermischungen haben dagegen ein Medikament beigemischt, aber wir hatten so ne arschteure Biomischung, bei der das natürlich nicht der Fall war. Mit wehenden Fahnen (und negativem Test) fuhr ich in einen Agrarhandel und holte entsprechendes Futter. Wir misteten den Stall drei Mal täglich und füttern das kranke Küken jede Stunde mit diesem Futter und einer Stärkung aus gekochtem Eigelb.

Montag früh lag es dann auch tot drinnen. Es war echt traurig, das verbliebene Hühnchen schrie die ganze Zeit und legte sich neben das tote Küken. Als wir das raus nahmen, drehte es total durch und es war klar, dass das nicht allein bleiben kann.

Nachdem wir das Küken noch einen Tag beobachteten und weil Küchenrolle als Einlage im Käfig hatten, sahen wir das dieses keinen Durchfall hatte und so fuhr mein Mann knapp 100 Kilometer, um noch zwei Küken zu holen. So weit weil es die einzige Rasse ist, bei denen man schon nach dem Schlupf sieht, ob es Hennen oder Hähne sind.

Es sind alle vital und ich kontrolliere zwanghaft auf Durchfall, bisher sieht alles gut aus.

Tja, sehr doofer Start, aber mein Wissen über Küken hat sich jetzt massiv erweitert. Ich hoffe jetzt geht alles gut, aber nachdem sie jetzt fast drei Wochen alt sind, ist die kritische Phase wohl vorbei. Ich hoffe es mal. Insgesamt hab ich das Gefühl, das werden mal die teuersten Eier der Welt.

Die Q-Frage

Nachdem die K-Frage endlich entschieden ist, geht es weiter mit der Q-Frage. Insgesamt war ich immer eher Pro-Maßnahmen, aber so langsam blickt doch da keine Sau mehr durch. Ich weiß schon gar nicht mehr was erlaubt ist und ich checke auch den Sinn oder Unsinn vieler Maßnahmen nicht mehr.

Zum Beispiel warum Bücher in der Bücherei nach Rückgabe erst mal in Quarantäne müssen, während im Supermarkt alle Leute jedes Gemüse antatschen können.

Oder warum in Firmen generell ziemlich viele Möglichkeiten bestehen, sich der Homeoffice Pflicht zu entziehen und die Tests auch nur so pro Forma angeboten werden, während die Schüler alle mit Maske rumhocken und sich ständig testen müssen.

Mir erschließt sich irgendwie auch nicht mehr, wer wann wie lange in Quarantäne muss und warum manche aus mir unerfindlichen Gründen davon befreit werden.

Ich finde es auch doof, dass theoretisch alle Eltern, die beide berufstätig sind, ihre Kinder in die Kita bringen können. Ich WILL meine Kinder da gerade nicht hinbringen, aber ich MUSS, weil ich ja schlecht in der Arbeit argumentieren kann, dass ich lieber nicht mehr komme.

Ach, ich bin genervt. Ich glaube ich genehmige mir jetzt dann ein Glas Wein, dann werde ich mich schon wieder beruhigen.

Die Bibberla

Und heute ist endlich der große Tag – meine Männer sind gerade unterwegs und holen Küken. Sie sind seit Wochen heiß ersehnt, das große Kind hatte schon mehrere Zusammenbrüche, weil “er es nicht mehr aushält”. Zum Glück kam dann gestern endlich die Nachricht vom Kükenmann, dass die Babys abholbereit sind. Sie werden jetzt erst mal in unserem Wohnzimmer wohnen, weil sie viel Wärme brauchen. Die Jungs haben seit zwei Wochen die Kiste eingerichtet – Stroh klein geschnitten, Wärmelampe aufgehängt, einen Spielparcours eingerichtet aus Steinen, Rinde und Fichtenzapfen. Das brauchen sie, so mein Kleiner, “dass sich ihr Gehiiiiin richtig entwickelt”. Am Wochenende haben wir einen süßen Film geguckt – Der Junge und die Wildgänse – und da haben wir gelernt, dass Wildgänse auf das erste Lebewesen geprägt werden, das sie nach dem Schlüpfen sehen. Sie nehmen dieses Lebewesen dann sozusagen als ihre Mama an. Der Große hat sich dann gleich eine Fingerpuppe gebastelt, mit der er die Küken auf sich prägen möchte und er ist sich jetzt nicht sicher, ob er noch in den Kindergarten gehen kann, weil “Mama, was würdest du sagen, wenn deine Mutter plötzlich mehrere Stunden weg ist?”.

Ich denke uns stehen spannende Wochen bevor. Wer braucht da schon Freizeitparks oder Spaßbäder als Zerstreuung?

Gack, Gack

Ich wollte eigentlich einen eleganten Einstieg wählen, aber irgendwie klingt alles komisch. Deshalb mache ich es kurz: Wir haben jetzt Hühner.

Mein Mann hatte schon seit längerer Zeit den Wunsch Hühner zu halten, ich hatte diesen Wunsch eigentlich eher nicht – oder anders gesagt: Mir wäre das niemals in den Sinn gekommen. Wahrscheinlich hätte ich mich eher noch entschieden, einen Marathon zu laufen.

Aber irgendwann hat man das dann so oft gehört, dass man sich denkt: Why not? Der Gedanke fühlt sich dann schon ganz und gar normal an und irgendwann ertappt man sich dabei, dass man auf Pinterest Bilder von Hühnerställen mit bunten Fensterläden und Vorhängen anguckt.

Unser Garten ist recht groß und so stand dem Projekt nix mehr im Wege. Letzte Woche war es so weit – das Untergeschoss des Spielhauses wurde zum Hühnerstall umfunktioniert, ein Zaun wurde aufgestellt und drei Amrock-Hühner sind eingezogen. ,

Alle Nachbarn haben gestaunt, zwei meinten sie wollten auch schon “immer Hühner”, ungefähr 10 Leute haben gesagt, dass sie uns “gerne mal Eier abnehnen” und mein Großer meinte immer: Ein Osterlamm mit Eiern von unseren eigenen Hühnern, ich kann es gar nicht fassen.

Ich weiß jetzt schon 1000 % mehr über Hühner als ich noch vor zwei Wochen wusste und naja eigentlich sind es Sachen, die ich niemals wissen wollte, aber je länger man sich damit beschäftigt, desto spannender wird es.

Hab ich gerade echt “spannend” geschrieben? Oh Mann, diese Zeit macht echt komische Dinge mit den Leuten…

Ich geh jetzt mal gucken, ob die Hühner ein Ei gelegt haben…

Die Putzfee

Bei manchen Leuten klingelt man, es sieht tipptopp aus und man würde vom Boden essen und zwar nicht nur in den Präsentierecken, sondern auch in der ollen Ecke der Rumpelkammer, die eigentlich nie jemand putzt.

Bei uns sieht es immer so – naja, passt schon – aus. Nachdem ich am Wochenende putze, ist es da ganz gut und dann wird es halt immer schlechter. Es sieht meistens so aus, dass Besuch kommen kann, aber manchmal sind die Jungs zwei Tage mit dreckigen Stiefeln durch das Treppenhaus gelatscht und es ist halt noch nicht weg geputzt. Oder es liegen noch Brösel unter dem Tisch oder auf der Küchenplatte. Und drum herum ergießt sich zwar kein Chaos, aber doch mehr Krimskrams, als das die besagten Brösel nur als sympathischer Beweis dienen könnten, dass hier jemand wohnt. Und dann gibt es noch so Ecken, die ich wirklich gerne regelmäßig säubern würde, aber letztendlich stehen sie dann doch oft hinter der Beseitigung des schlimmsten Chaos an. Es ist nicht so, dass ich nix mache, ich bin da schon ständig hinterher – wenn ich es mal nen Tag nicht bin, weil ich z. B. krank bin, dann sieht man das auch sofort. Aber umso mehr ärgert es mich, dass es bei vielen irgendwie immer sauber zu sein scheint. Da liegt quasi kein Staubkorn herum, alles ist an seinem Platz und selbst die am Boden verstreuten Bauklötze wirken wie gemalt. Wie machen die das? Putzen die ständig? Haben die dafür Personal? Sind die doppelt so schnell wie ich? Und wie ist das bei euch so – könnt ihr Besuch einfach so reinbitten oder steht bei euch auch ne größere Reinigung an, wenn ihr Besuch erwartet?